Simone van gen Hassend / Text / Vita

Simone van gen Hassend ist bildende Künstlerin und Medienkünstlerin. Mit raumgreifenden Installationen verbindet sie die Medien Fotografie, Video, Objektkunst und Performance. In ihrer künstlerischen Arbeit untersucht sie auch weibliche Rollenbilder, Mythen und Klischees. Die eigene Person fungiert als Akteurin in den inszenierten Foto- und Videoarbeiten. In einer Durchdringung von Fiktion und Realität wird eine eigene Wirklichkeit konstruiert. So versucht sie bei ihrem Projekt „Frankensteins Braut“ (2009/10) in ihrem „Labor “ einen Mann, als ebenbürtigen Partner für sich, zu erschaffen. Die aktuellen interdisziplinären Projekte entwickelt sie gemeinsam mit Künstlern anderer Sparten. Mit der Literatin Ondine Dietz entstand 2010 die Inszenierung: “Factory made gloomy Icon”.

Biografie
1967 in Grieth am Niederrhein geboren
1985-1988 Ausbildung zur Steinmetzin und Steinbildhauerin
1990-1996 Studium bei Prof. Reiner Ruthenbeck an der Kunstakademie Münster
1995 Meisterschülerin
1996 Akademiebrief
Gotland Stipendium des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
1997-2000 Aufbaustudium Medienkunst an der HfG in Karlsruhe
2000 Graduierten-Stipendium des Landes Baden-Württemberg
2002 Förderung des Goethe-Instituts Inter Nationes
2004 Förderung der deutschen Botschaft in Stockholm
2006 Initiatorin und Projektleiterin „SAME DIFFERENT“ (Ausstellungsprojekt)
2009 FACTORY 3000, interdisziplinäres Kunst-Projekt

Ausstellungen und Projekte, Auswahl:
1996 „Die Rückkehr der Schlampis“, Installation im Wewerka Pavillion in Münster
„Angels“, Melkweg Galerie, Amsterdam
1997 „Family “, Galerie Hame-Diehl, Düsseldorf
„Kunststudenten stellen aus“, Kunst und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn
1998 „Mobil 2“, Forum Bildender Künstler, Essen
„12. Karlsruher Künstlermesse“, Stephanssaal, Karlsruhe
1999 „Gib Stoff “, Künstlerhaus Dortmund
2000 „www.schlampi.de, Die Ausbreitung der Schlampis im gesamten Kosmos“,
(Multimedia Projekt, HfG Karlsruhe)
„sHe´ll survive“, Montevideo, Niederländisches Institut für Medienkunst, Amsterdam
2002 „Geburt der Venus“ Installation, im Center of Polish Sculpture, Oronsko, Polen
2003 „Faunomania“, XX1 Galleria, Warschau, Borey Art Center, St. Petersburg
2005 „Faunomania“, Röda Sten Göteborg, Installation „Schlampi-Familiy “
2006 „Zyklus“, Markgrafenstraße, Karlsruhe
2007 „SAME DIFFERENT“, Orgelfabrik, Durlach
„UND # 2“ Zschnernitz Autohaus, Karlsruhe
„Kunstfilmtag“, Malkasten, Düsseldorf
„Konflikte“ Juxus-Elaboratorium, Karlsruhe
2008 „UND # 3“ Plattform zur Präsentation von Kunstinitiativen, Karlsruhe
„SAME DIFFERENT / Collision“ Kunsthaus L6, Freiburg
„PAMINA“ Kunstpreis-Ausstellung, Schlossgartenhalle Ettlingen
„International Media Art Festival“, Daegu, Südkorea
„N°5“ Tabakmagazin, Stutensee
„T T“, Textile Strukturen“, GaDeWe, Galerie des Westens, Bremen
2009 „SAME DIFFERENT / STATION“, UND#4, Nancyhalle, Karlsruhe
„FRANKENSTEINS BRAUT, LILITH BRAUN, JOHN CAGE U. A .“, Kunsttransit-Projektraum
2010 „FRANKENSTEINS BRAUT/Das Labor“, Installation, Performance,
„Formkräfte des Kunstlebens. Freie Wahl?“, Nancyhalle, Karlsruhe
„CAMPINGPONG“, Ausstellungsprojekt in der Orgelfabrik, Karlsruhe
„UND#5“, Nancyhalle, Karlsruhe
„MONEY-FACTORY“, Geldaktion, Performance, Installation,
11. KunstKreuz, „Kunst der Krise“, Kunsthaus Bethanien, Berlin ( Juli 2010)
„GLÜCK&GELD“, Installation, Performance „MONEY-FACTORY Geldritual“
KUNSTtransit-Projektraum, Karlsruhe
„special vision: deeper than surface“, Deutscher Künstlerbund, Berlin

Kuratierte und organisierte Ausstellungen und Projekte:
2007 SAME DIFFERENT, Karlsruhe, Orgelfabrik
2008 SAME DIFFERENT/Collision, Kunsthaus L6, Freiburg
2009 SAME DIFFERENT/Station, UND#4, Nancyhalle, Karlsruhe
2010 CAMPINGPONG, Ausstellungsprojekt in der Orgelfabrik
2010 MONEY-FACTORY, Kunsthaus Bethanien, Berlin

Publikationen / Kataloge
„SAME DIFFERENT“, 2007
„SAME DIFFERENT/Collision“ 2008/09
„ZEITMASCHINE“ 2009
„FACTORY3000“ 2010

Websites:
www.studios2000.de
www.moneyfactory3000.com
www.studios3000.com

 

 

 

 

 

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